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  Diese religiöse Ordensgemeinschaft mit Sitz in Hamm besteht aus einem weltlichen Anteil, dem wir aus praktischen und Vereins- bzw. Verwaltungstechnischen Erwägungen und nicht zuletzt auch vereinsrechtlichen Gründen folgen (dem Verein an sich als Verwaltungsstruktur) und natürlich andererseits aus der kirchlich traditionell gewachsenen Struktur, dem Klerus.

Gemeinde Lassen sie uns zuerst den Verein betrachten, dieser besteht aus:

 

  • Vorstand
    1. Vors. Hr. Uwe Eckert,
    2. Vors. Fr. Daniela Eckert
    3. Vorsitzende Fr. Maria Lange

  • erweitertem Vorstand
    (derzeit un- bzw. kommisarisch besetzt)


  • den ordentlichen Mitgliedern, die volles Stimmrecht haben und einen festen Beitrag geben
  • .
  • den Fördermitgliedern, die kein Stimmrecht haben und den Verein vielseitig unterstützen,
  • .
  • sowie den Ehren- und Gemeindemitgliedern.
  • .

 

  Alle Gemeindemitglieder des Ordens sind ebenso Mitglieder der keltischen Kirche, sie benötigen also dafür nicht eine Doppelanmeldung. Andererseits: Wenn sie ein Mitglied der keltischen Kirche sind, sind sie NICHT automatisch Mitglied des Ordens vom Steinberg, obwohl dieser ihr zugeordnet ist. Die religiös spirituelle Struktur des Orden vom Steinberg besteht traditionellerweise wie in fast allen Orden und Kirchen aus:

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  • Der spirituellen Leitung, dies sind bei uns die 3 jeweils höchsten Priester des Ordens, dem Vater Abt Columban und dem Vater Prior Bran im männlichen Teil, sowie der Mutter Äbtissin Macha und der Mutter Priorin Brigid im weiblichen Teil. Ihnen ist gemein, das sie in der Tradition der keltischen Kirche auch die höchsten Ämter in der KKD innehaben
  • Den Klerikern, dies sind die Patres und Matres wie z.B. Schwester Hilda und Schwester Jennifer des Ordens allgemein, die zu örtlichen oder kommunalen Räten zusammengeschlossen sind.
  • Den Laien, Postulanten und Novizen des Ordens , die bereits auch in Aufgaben des Klerus ausgebildet werden und Ministrantendienste ausführen.
  • Der Gemeinde
  • .


Alles zusammen bildet den Orden vom Steinberg, der Teil der keltischen Kirche in Deutschland ist. Der Hauptsitz des Ordens ist seit 2006 in Hamm und der größte Teil der Mitglieder befindet sich in NRW und den benachbarten Bundesländern. Die Anzahl der Gemeindemitglieder beläuft sich in der keltischen Kirche insgesamt auf über 130 Personen in Deutschland. Die Anzahl der mittlerweile von unserem Orden eingesetzten Priester und Laien ist knapp zweistellig.


 

Was wir für uns tun stirbt mit uns - was wir für andere tun lebt ewig (Motto des OOC)


Aktive Nächstenliebe und Hilfe steht in Übereinkunft mit unseren iroschottischen Wurzeln, der keltischen Kirche in Deutschland und den Worten wie Jesus sie uns lehrte. Dieser Grundsatz gilt in unserem Orden seit nunmehr 10 Jahren, auch wenn es in der heutigen Zeit nicht leicht ist "christlich" zu sein. Wir beteiligen uns deshalb im uns möglichen Rahmen an Unterstützungen Notleidender, an der Gefängnisseelsorge, an Kinderdörfern, am Umweltschutz, Bildung und vielerlei gemeinnützigen Tätigkeiten. Gemäß vieler, die für dieses Ziel und ihrem Glauben an das Gute starben und unserem Herrn nachfolgen sei Ihnen und der einen heiligen, katholischen apostolischen Kirche ein Merksatz gewidmet:
Ich bin Christ, um (s)ein Zeichen zu setzen! (Lugsciath)


 

Scio me nihil scire (Ich weiß, dass ich nichts weiß) Sokrates


Unsere Priesterseminare -ob nun in der Bibelschule des Ordens (Bibleschool and Bibleseminary St. Columban) oder der keltischen Kirche in Deutschland- richten sich nach den üblichen theologischen Anforderungen, ohne jedoch mit den Hochschulen oder staatlichen Bildungseinrichtungen konkurrieren zu wollen. Absolventen dieser theologischen Hochschulen sind in unserem Orden ebenso willkommen, wie Laien oder Kleriker, die unsere Bibelschule/n oder Seminare besuch(t)en. Wir stellen ein freiwilliges, kostenloses, staatlich nicht anerkanntes Bildungsangebot für ein Selbststudium zur Verfügung, mit dem auch Alleinerziehende oder Werktätige über mehrere Semester einen Bildungsstand erwerben können, der sie zum Dienen in unserer Kirche befähigt. Neben Fleiß und Durchhaltevermögen sollte man die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen mitbringen, denn wenn es auch mal schwierig scheint, sei jedem Studierenden zum Trost mitgegeben:

Semper aliquid haeret (Es bleibt immer etwas hängen) Plutarch

 


Pax est tranquillitas ordinis (Friede ist die Ruhe der Ordnung) Augustus


Unser Orden besitzt eine Ordensregel und Satzung, ja auch die keltische Kirche in Deutschland besitzt neben ihrer Satzung auch einen Codex des kanonischen Rechts. Dies sorgt für Klarheit und Sicherheit wem oder besser was wir verpflichtet sind und nach welchen Regeln wir arbeiten. Da wir dem Gemeinwohl dienen, lassen wir uns gerne an geltendem Recht messen, unsere Seriösität prüfen und sind stets bemüht alle unsere Handlungen darzulegen und Hintergründe offen zu legen. Wir empfehlen jedem Interessenten zuerst die Lektüre der bereitgestellten Informationen, damit keine Unklarheiten über uns, unsere Inhalte oder unseren Glauben bestehen.
Iustitia sine prudentia multum poterit: sine iustitia nihil valebit prudentia (Gerechtigkeit ohne Klugheit wird viel vermögen, aber ohne Gerechtigkeit wird alle Klugheit nichts wert sein) Cicero


Ora et labora! (Bete und arbeite!) Der Leitspruch der Benediktiner


Es mag ungewöhnlich sein, aber unser Klerus und unsere Laien dienen nicht hauptberuflich, sondern ehrenamtlich. Zum Einen, weil der Glaube allein einen nicht am Leben erhält (sofern man wie wir keine Kirchensteuern erhebt oder diverese Einnahmen erzielt), zum anderen auch, weil es in der heutigen Zeit durchaus auch gerecht gegenüber anderen Berufen scheint. Ungeachtet dessen sollte man weder uns an unserer Kleidung messen, die sich nach dem Anlass und dem Budget des Trägers richtet, noch am Geschlecht, denn: Gerade im keltischen Christentum ist und war Mann und Frau gleichrangig, in den alten Kuldeermonasterien dienten natürlich auch Verheratete ebenso wie Alleinstehende, zölibatär oder nicht. Wir richten unser geistliches Leben nach den Umständen, wie sie unser Leben bietet und nach den Geboten Christi aus, dies verlangt auch ab und an persönliche Opfer und Bereitschaft, sich daran aktiv zu beteiligen, denn...
Cucullus non facit monachum! (Eine Kukulle macht noch keinen Mönch) Erasmus von Rotterdam


Deficiente pecu, deficit omne, nia. (Mangelt im Beutel die Barschaft, mangelt's an Jeglichem.) Rabelais


Natürlich lebt unsere Kirche auch von Mitgliedsbeiträgen: Es zahlt jedes ordentliche Mitglied pro Jahr 12 Euro bei gleichzeitiger Mitgliedschaft in der KKD (Kirchgeld dort 48 Euro) oder 60 Euro, falls keine Mitgliedschaft mit der KKD besteht und leistet Spenden auf freiwilliger Basis. Wir empfehlen ohne Verpflichtung als Richtwert 0,5% vom Nettogehalt, sofern das ohne Einschränkungen geht . Die Beiträge im Orden können etwas davon variieren, damit einige Projekte sichergestellt werden. Da der Orden gemeinnützig ist und seine Mittel nur satzungsgemäß für das Allgemeinwohl verwendet, dürfen Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Den Hauptteil unserer Kosten tragen übrigens bislang die Mitglieder, einen kleinen Teil machen noch Spenden aus: Wir erhalten keinerlei staatliche Zuschüsse oder Steuern (wie etwa eine KöR), sondern setzen selbst unsere Gelder für die Allgemeinheit z.B. zum Betrieb dieser Seiten, für Sozialfälle und zur Förderung und Ausübung der christlichen Religion ein. Ihre Spende an uns -und sei sie noch so klein- hilft uns helfen und tut ein gutes Werk, denn bei aller ehrenamtlichen Arbeit folgt:
Virtus post nummos (Die Tugend kommt nach dem Geld) Horaz


Nid dim on duw, nid duw ond dim (Gott kann nicht aus etwas sein, und da wo nichts ist, da ist Gott) Zugeschrieben den Druiden

Diese Satzteile aus einem Gedicht von St. Cadoc aus dem 7. Jahrhundert. Es ist weder "druidisch" noch sonderlich viel älter. Auch die Behauptung "Jesus ist mein Druide" stammt aus einem christlichen Buch, verfasst von St. Columcille - es bedeutet schlicht: Jesus ist mein Lehrmeister (der Künste).
Laut Taliesin, dem trad. schottischen Barden glaubten die Bewohner der britischen Inseln schon lange an Jesus, bevor dieser hier verehrt wurde. St. Columban selbst förderte die bardischen Künste und errichtete auf Iona auf den Resten verfallener Druidentempel die weltberühmte Abtei und das Zentrum der keltischen Kirche der Culdeer. Die Erhaltung der Kultur war Aufgabe der dortigen Mönche, wobei sie Sagen etc. in kunstvoll verzierten Büchern wie den "Eroberungen Irlands" und Evangeliaren wie dem "Book of Cells" oder jenem aus Lindisfarne an uns weitergaben. Wir sehen daher in den traditionell überlieferten Künsten, Tugenden und Philosophien der britischen Inseln einen Hort zeitloser Wahrheit und Weisheit, den wir gerne unseren Kindern und Enkeln mit unserem alten Sinnspruch erhalten und weitergeben möchten ...

y gwyr yn erbyn byd (Die Wahrheit gegen die Welt) Sinnspruch