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Satzung

der christlichen Gemeinschaft

und des Vereines / der Körperschaft

OOC

Orden vom Steinberg

Order of Clochsliaph

 2012 / 3883

 

 

 

 

Go n-eirigh an bothar leat!

(Lasset die alten Wege aufstehn und uns finden!)


Vorwort und Präambel

Wir tragen das Licht der Welt in uns, unser Licht Jesus trägt uns in sich!

Übles wird durch Licht besiegt, wir sind die neuen Vasallen Gottes.

Wir fanden den Pfad der Erkenntnis und sehen selbst noch im Schlechten Gutes.

Wir erkannten, dass der Schöpfer allen Lebens alles erschuf und viele Gesichter trägt.

Wir wollen gütig sein, lieben, vergeben und das Wort predigen.

Demutig hoffen, glauben und lieben wir, in Güte wollen wir klug und gerecht sein und
dazu treu und tapfer als Diener unseres Herrn Jesus Christus stehn.

Wir verzeihen unseren Schuldnern und bieten unseren Dienst in Nächstenliebe an.

Übermut, Hochmut und Gedankenlosigkeit enthalten wir uns, denn Glauben erzeugt Gutes und Gutes erhält den Glauben.

Eine Tat nur für uns stirbt mit uns, eine gute Tat für andere wird ewig leben.

Neu geschrieben und verfasst am Tage des Herren am 1.8.2011

 


Satzung der Körperschaft Clochsliaph


§ 1.                                                  Name und Sitz

1)                 Vereinsname
a)                  Der Verein trägt den Namen  „Orden vom Steinberg keltisch-germanische Religionsgemeinschaft e.V.“
2)                 Synonyme
a)                  Als Abkürzung ist auch „OOC“ für die englische Sprachweise und in englischer Übersetzung der Name „Order of Clochsliaph“ gültig, im religiösen Gebrauch bedeutungsgleich auch die gälische Schreibweise des Names „Ord na Clochsliaph“.
b)                  Als Bezeichnung im Sinne der religiösen Strömung sind auch alternativ die Zusätze "orthodoxe keltisch-germanische Kirche",  „keltische Kirche“, oder „keltisch-apostolische Kirche“ gültig, da diese durch Zusammenchluß mit der KKD entstanden.
3)                 Sitz
a)                  Der Sitz des Vereines ist Hamm. Geschäftsjahr ist Kalenderjahr.
4)                 Eintragung
a)                  Eine Eintragung in das Vereinsregister als gemeinnütziger Verein ist vorgesehen und wird angestrebt.

§ 2.                                                  Zweck und Aufgabe des Ordens

a)                  Der Zweck des  Vereines ist die Erforschung, Erhaltung, Förderung, Vermittlung und Ausübung unserer keltisch-germanisch christlichen Religion. Er möchte damit die Allgemeinheit geistig, materiell, sittlich und selbstlos fördern.
b)                  Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

                           1)          Einrichten von religiösen Zentren, in denen Studium und Praxis der keltisch-germanisch christlichen Religion ermöglicht werden.

                           2)          Einrichtung und Unterhaltung von virtuellen Informationsseiten und von Treffpunkten, in dem neben Studium und Praxis der keltisch-germanisch christlichen Religion auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der keltisch-germanischen Religion und Geschichte ermöglicht wird.

                           3)          Durchführung religiöser Veranstaltungen.

                           4)           Erforschung, Übersetzung und Publikation der alten keltischen und germanischen und christlichen Literatur, der Religion, der Geschichte sowie der Sprache, in denen diese niedergeschrieben ist.

                           5)          Förderung der Erforschung, der Bewahrung und Pflege keltischer und germanischer und christlicher Kunst und Kultur und des Bauchtums unserer Ahnen.

                           6)          Unterstützung Notleidender und Betreuung Hilfsbedürftiger, Sterbebegleitung und Seelsorge. Hierzu kann der Verein einen Sozialfonds unterhalten.

                           7)          Förderung von keltisch-germanisch christlichen Gruppen, sowie keltisch-germanisch christlichen Priestern und Priesterinnen im In- und Ausland.

                           8)          Pflege des Dialogs mit anderen religiösen Institutionen und Gruppen, sowie Öffentlichkeitsarbeit.

                           9)          Förderung des Humanismus und brauchtums- und jugendfördernde Maßnahmen.

                       10)          Unterstützung des Umweltschutzes, sowie aktive Mitarbeit bei Umwelttschutzmaßnahmen und Säuberungsaktionen.

                       11)          Errichtung und Unterstützung einer selbst gegründeten liberalen Freikirche, die sich selbst als Teil der einen heiligen, katholischen und apostolischen Kirche Christi sieht.

§ 3.                                                  Gemeinnützigkeit

a)                  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

§ 4.                                                  Mittelverwendung  und Zweck

a)                  Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
b)                  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
c)                  Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5.                                                  Mitglieder

1)                 Erlangung der Mitgliedschaft
a)                  Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die den Vereinszweck unterstützt. Der Verein hat Ordentliche (aktive) und Fördernde Mitglieder. Über den schriftlich einzureichenden Antrag auf Aufnahme als förderndes Mitglied, ordentliches Mitglied, Ehrenmitglied oder Mitglied der Gemeinde entscheidet der Vorstand. Die ordentliche Mitgliedschaft bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
b)                  Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.
2)                 Vorläufige Mitgliedschaft, Mitgliedschaft auf Probe
a)                  Jedes neue ordentliche Mitglied gilt bis zur Bestätigung der Mitgliedschaft durch die Mitgliederversammlung als vorläufig angenommen und kann ohne Angabe von Gründen seitens des Vorstandes auch jederzeit wieder ausgeschlossen werden.
b)                  Nach Bestätigung durch die Mitgliederversammlung erhält jedes ordentliche Mitglied für ein halbes Jahr die Mitgliedschaft auf Probe, in der es sich in den Verein und seine Regeln einfügen kann. Bis zum Ablauf dieser Zeit kann dem Mitglied durch den Vorstand unter Angabe von Gründen im Einvernehmen mit der Leitung der Ausschluss erklärt werden, das Vetorecht regelt §5 Abs. 6) b.
3)                 Ordentliche Mitglieder
a)                  Ordentliches Mitglied kann auf Antrag werden, wer aktiv im Verein tätig ist, indem er ständige oder längerfristige Aufgaben übernimmt, oder die Belange des Vereins in anderer erheblicher Weise fördert. Die ordentlichen Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Liegen die Voraussetzung nicht mehr vor, kann der Vorstand nach vorheriger Anhörung des betroffenen Mitgliedes der Mitgliederversammlung vorschlagen, das ordentliche Mitglied zum Fördernden Mitglied umzustufen.
4)                 Fördermitglieder und Ehrenmitglieder, Gemeinde
a)                  Alle übrigen Mitglieder sind  fördernde Mitglieder. Sie nehmen an Veranstaltungen des Vereins teil und unterstützen ihn auf allgemeine, insbesondere finanzielle Weise. Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, können jedoch Vorschläge und schriftliche Anträge für die Mitgliederversammlung einreichen oder zu vereinsinternen Arbeiten herangezogen werden
b)                  Ehrenmitglied kann auf Vorschlag des Vorstands und Beschluss der Mitgliederversammlung jedes Mitglied des Vereines, aber auch aussenstehende Dritte werden, die sich in herausragender Weise um die Vereinszwecke oder den Verein Verdienste und Achtung erwarben. Ehrenmitglieder sind beitragsbefreit.
c)                  Als Gemeinde oder Gemeindemitglied werden Verwandte der Mitglieder, Freunde des Ordens, Unterstützer oder potentielle zukünftige Mitglieder bezeichnet, die den Orden ausserhalb einer ordentlichen oder fördernden Mitgliedschaft durch Anwesenheit, Hilfe, Spenden oder Werbung tatkräftig unterstützen. Sie haben keinerlei Rechte oder Pflichten im Verein, können sich formlos anmelden und vom Vorstand als  Gemeindemitglied,  gegebenenfalls auch als Ehrenmitglied wie unter b) beschrieben aufgenommen werden.
5)                 Ende der Mitgliedschaft
a)                  Sie endet durch Tod, Austritt, Streichung, Ausschluß, Verlust der Rechtsfähigkeit oder Verlust der juristischen Person.
b)                  Der Austritt aus dem Verein erfolgt fristlos durch schriftliche Kündigung an den Vorstand. Das Kündigungschreiben muß die Worte „Kündigung“ oder „Austritt“ und den Vereinsnamen, sowie die Unterschrift des Mitgliedes enthalten.
c)                  Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz zweimaliger Mahnung den Mitgliedsbeitrag nicht bis 30. Juni des laufenden Jahres bezahlt hat. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
6)                 Ausschluss von Mitgliedern, Vetorecht
a)                  Der Ausschluß eines Mitgliedes kann erfolgen:

                           1)          Wenn es gegen die Zielsetzungen des Vereins verstößt.

                           2)          Wenn es durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt oder gefährdet.

b)                  Die ausgeschlossene Person kann binnen 14 Tagen nach Zustellung des Ausschließungsbeschlußes dagegen schriftlich Einspruch erheben und mit einem Vetorecht die Entscheidung der nächst folgenden Mitgliederversammlung verlangen, bis zu deren Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte.
7)                 Beitragszahlung
a)                  Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Der Vorstand kann im Einzelfall entscheiden, daß der Beitrag ganz oder teilweise erlassen oder gestundet wird.
b)                  Einmal gezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet.
c)                  Der Jahresbeitrag ist jährlich im Voraus im 1. Quartal des laufenden Jahres zu zahlen.
8)                 Familienmitgliedschaften, Sonderregelungen
a)                  Ehepaare, Lebenspartnerschaften und Erziehungsberechtigte mit minderjährigen Kindern können Antrag auf Familienmitgliedschaft stellen. Für sie gelten dieselben Aufnahme- und sonstigen Bedingungen wie für ordentliche  oder fördernde Mitglieder. Jedes volljährige Familienmitglied muss den Mitgliedschaftsantrag unterschreiben.
b)                  Die Familienmitgliedschaft stellt keine besondere Form der Mitgliedschaft dar sondern eine Sonderregelung im Sinne der Beitragsordnung. Näheres regelt die Beitragsordnung.
c)                  Die Familienmitgliedschaft Minderjähriger endet mit Vollendung des 18. Lebensjahres oder Beendigung der Mitgliedschaft des letztverbliebenen Familienmitgliedes. Bei einer Umwandlung einer Einzel- in eine Familienmitgliedschaft oder Rückwandlung einer Familienmitgliedschaft in Einzelmitgliedschaften können bereits geleistete Beiträge angerechnet werden. 
d)                  Der Vorstand kann in Bezug auf die Mitgliedschaft und Beiträge Sonderregelungen und -zahlungen beschliessen. Diese müssen nachträglich von der Mitgliederversammlung genehmigt werden

§ 6.                                                  Spirituelle Leitung

a)                  Spirituelle Leitung des Vereins und weisungsberechtigt in allen Angelegenheiten des Vereins sind die ersten Leiter des Ordens Uwe Eckert alias „Lugsciath“, Daniela Pahnke alias „Machasolas“  und Kai Günther alias  „Branteine“ vom Orden vom Steinberg auf Lebenszeit oder dessen jeweilige von der verbleibenden Leitung dazu bestimmte Stellvertreter oder Nachfolger dieser Personen.
b)                  Bei Gefahr im Verzug ist die Leitung berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

§ 7.                                                  Organe des Vereins

a)                  Organe im Sinne des Vereines sind

                           1)          die Mitgliederversammlung

                           2)          der Vorstand

§ 8.                                                  Vorstand

1)                 Wahl und Zusammensetzung
a)                  Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden (auch Schriftführer genannt) und dem 3, Vorsitzenden (auch Kassenwart genannt). Diese müssen Ordentliche Mitglieder sein.
b)                  Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit für die Amtsdauer von zwei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt zumindest solange im Amt - auch nach Ablauf der zweijährigen Amtszeit- bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.
2)                 Beschlussfähigkeit und Vertretung
a)                  In allen Geschäftsangelegenheiten wird der Verein von zwei Vorstandsmitgliedern vertreten.
b)                  Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder oder bei fehlenden Vorstandsmitgliedern dessen benannte Vertreter anwesend sind.
Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Angelegenheiten von überragender Bedeutung muß der Vorstand zuerst die Genehmigung der Leitung und dann die Entscheidung der Mitgliederversammlung einholen.
3)                 Erweiterter Vorstand
a)                   Der erweiterte Vorstand besteht aus bei Bedarf  mit weiteren Fachwärten oder Arbeiskreisen.
b)                  Die Positionen des erweiterten Vorstands können bei Bedarf auch durch ein einzelnes ordentliches Mitglied oder vom  Vorstand kommissarisch übernommen werden.

§ 9.                                                  Mitgliederversammlung

a)                  Die Mitgliederversammlung besteht aus den ordentlichen Mitgliedern. Sie wird einmal im Jahr abgehalten. Der Vorstand hat sie mindestens zwei Wochen vorher bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen.
b)                  Die Mitgliederversammlung muß vom Vorstand mit gleicher Ladungsfrist einberufen werden, wenn die Interessen des Vereins dies erfordern, oder wenn dies von einem Drittel der ordentlichen Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt wird. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

                           1)          Beschluß über den Jahresbericht und die Jahresabrechnung

                           2)          Beratung und Entscheidung des Haushaltsplanes

                           3)          Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

                           4)          Wahl des Vorstandes und des Kassenprüfers

                           5)          Satzungsänderungen

                           6)          Beschluß über Geschäftsangelegenheiten von überragender Bedeutung.

c)                  Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend oder durch Stimmübertragung vertreten ist.
d)                  Ordentliche Mitglieder können ihre Stimme auf ein anderes ordentliches Mitglied schriftlich übertragen. Jedes Mitglied kann nur ein anderes Mitglied vertreten.
e)                  Sind weniger als die Hälfte der Mitglieder erschienen, so kann sie erneut und zeitlich unmittelbar darauf einberufen werden, sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
f)                    Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. In Angelegenheit von überragender Bedeutung ist jedoch Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Angelegenheiten von überragender Bedeutung sind:

                           1)          Satzungsänderungen, ausgenommen den Änderungen an §2 , §3, §4 und §6, die eine Einstimmigkeit aller abgegebenen Stimmen benütigen siehe unter §9 h).

                           2)          die Aufnahme, Ablehnung, Umstufung und der Ausschluß von Ordentlichen Mitgliedern.

                           3)          die Festlegung eines Katalogs weiterer überragender Angelegenheiten.

                           4)          Ein Beschluß über die Auflösung kann nur mit Zustimmung von 9/10 der Anwesenden und mit Zustimmung der Leitung erfolgen.

g)                  Bei Wahl einer Person entscheidet diejenige Person die Wahl für sich, die die meisten abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint.
h)                  Änderungen an den Paragraphen der Satzung §2, §3, §4 und §6 bedürfen der Einstimmigkeit aller anwesenden Stimmen, sowie der Zustimmung der abwesenden Mitglieder. Eine Zustimmung kann auch stillschweigend erfolgen, im Falle binnen 4 Wochen nach Bekanntmachung des Protokolls der Versammlung kein Widerspruch gegen den Beschluss seitens der abwesenden Mitglieder erfolgt.
i)                    Einmal im Jahr sollte eine Mitgliederversammlung stattfinden.
j)                    Mitgliederversammlungen sind grundsätzlich nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind alle ordentlichen, fördernden und Ehrenmitglieder des Vereines, stimmberechtigt jedoch nur ordentliche, volljährige Mitglieder.
k)                 Juristische Personen verfügen über nur eine Stimme..

§ 10.                                            Rechnungsprüfer

a)                  Der oder die von der Mitgliederversammlung gewählte/n Rechnungsprüfer überwacht/überwachen die Kassengeschäfte des Ordens.
b)                  Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen, über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten
 

§ 11.                                            Aufgaben des Vorstands und Vorstandsitzungen

a)                  Der Vorstand beschliesst in Sitzungen die vom ersten Vorsitzenden oder seiner Vertretung einberufen wird.
b)                  Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht erforderlich. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
c)                  Der Vorstand bzw. die Leitung ist für alle Angelegenheiten des Ordens zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind, als da wären:

                           1)          Die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlungen sowie Aufstellung der Tagesordnung

                           2)          Einberufung der Versammlungen

                           3)          Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

                           4)          Vorbereitung einer Finanzplanung, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung

                           5)          Der Vorstand berät über Mitgliedsanträge, Anträge auf Ehrung, Mahnung und Ausschluss von Mitgliedern

                           6)          Ferner über Satzungsergänzungen und interne Regelungen und Planungen

                           7)          Mitgliedsbeiträge und Förderungen

                           8)          Zu leistende interne und externe Aufgaben und Tätigkeiten von Vereinsmitgliedern  und des Vereines

d)                  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder des Vorstandes anwesend sind und der verbleibende Vorsitzende benachrichtigt wurde und der Sitzung zustimmt oder einen Vertreter benennt.
e)                  In dringlichen Fällen bzw. bei Ausfall eines der Vorsitzenden auf unabsehbare Zeit soll ein Vertreter kommisarisch aus dem erweiterten Vorstand als Ersatz benachrichtigt werden und an dessen Stelle teilnehmen.
f)                    Mitglieder des erweiterten Vorstandes können nach Bedarf und Einladung an Vorstandssitzungen teilnehmen.
g)                  Eingeladene Mitglieder des erweiterten Vorstandes können nach einstimmigen Beschluss des Vorstandes eine Stimme bei Vorstandsitzungen erhalten.
h)                  Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit
i)                    Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme seines Vertreters.

§ 12.                                            Beurkundungen und Protokolle

a)                  Die in Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen, ferner in den Leitungsgremien des Treffpunktes und der Zentren gefaßten Beschlüsse sind niederzulegen und von den jeweiligen Versammlungsleitern und Schriftführern zu unterzeichnen. Dies gilt auch für Arbeitsgruppen und Beiräte.
b)                  Sie sind unter Angabe des Ortes, der Zeit und der Anwesenden anzulegen, ins Reine zu schreiben und dann nebst der Vorlage unterzeichnen zu lassen. Sie werden in den Ordensunterlagen am Sitz des Ordens verwahrt.

§ 13.                                            Treffpunkte und Informationsseiten

a)                  Der Verein richtet mindestens einen Treffpunkt und eine Informationsseite gemäß seines Satzungszweckes ein und unterhält jene. Dieser Treffpunkt und die Informationsseite wird durch mindestens einen Spirituellen Leiter geleitet.
b)                  Der Spirituelle Leiter wird einstimmig durch die amtierende spirituelle Leitung oder bei deren Ausfall über ein Jahr und einen Tag durch deren Stellvertreter ernannt. Seine Aufgabe ist es, Richtlinien für die Planung und Leitung der Inhalte des Treffpunktes oder der Informationsseite zu geben.
c)                  Bei Bedarf und entsprechenden Umfang wie z.b. Unterhaltung einer Einrichtung, Vereinsgaststätte oder Herberge ist ein Geschäftsführer zu bestellen. Die Geschäftsführung wird vom Vorstand des Vereins auf Vorschlag der Hausversammlung und des Beirates ernannt. Sie leitet die Geschäfte der Einrichtung. Sie kann die Funktion eines besonderen Vertreters haben. Ihre Ernennung und ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten sind in einem schriftlichen Vertrag zu vereinbaren.

§ 14.                                            Zentren

a)                  Der Verein kann zur lokalen Betreuung von Mitgliedern nach Bedarf Zentren einrichten. Die Einrichtung und Bestimmung des örtlichen und sachlichen Umfanges eines Zentrums erfolgt im Grundsatz durch die Mitgliederversammlung und betreffend der besonderen Regelungen durch den Vorstand.
b)                  Jedes Zentrum wird durch einen örtlichen Geschäftsführer vertreten. Dieser Geschäftsführer kann die Funktion eines besonderen Vertreters haben. Die Ernennung des Geschäftsführers erfolgt durch den Vereinsvorstand. Die Aufgaben, Rechte und Pflichten folgen aus den Zielen des Vereins in Verbindung mit einem zwischen ihm und dem Vereinsvorstand zu schließenden Vertrags.

§ 15.                                            Arbeitsgemeinschaften und Beiräte

a)                  Für spezielle Aufgaben können die Mitgliederversammlung, der Vorstand, die Treffpunkte und die Zentren Beiräte oder Arbeitsgruppen bilden.

§ 16.                                            Ordnungsgebung, Nebenordnungen

1)                 Interne Regelungen
a)         Der Orden gibt sich eine Ordensregel, einen Canon des kirchlichen Rechtes und liturgische Bucher, die alle bisherigen Nebenordnungen wie die Ausbildungsordnung (AO), die Verwaltungsordnung (VO), die Religionsordnung (RO) und die Gebührenordnung ablösen und weitere ergänzende Regelungen enthalten.
2)                 Inhalte und Zweck
a)                  Vorstehende Ordnungen sind satzungsergänzende Nebenordnungen (ohne Satzungscharakter).
b)                  Sie klären Detailfragen, die von der Satzung nicht erfasst werden.
c)                  Sie dienen zur Regelung von internen Abläufen, des Verhaltens der Mitglieder innerhalb und ausserhalb des Ordens,  der Mitgliedsgebühren, der Ausbildung der Priester, der Ausübung des Kultes, der Umsetzung in eine Körperschaft und der Regelung und Überlieferung von weiteren ordensinternen, religiösen Interessen und Vorschriften.

§ 17.                                            Datenschutz

1)                 Verwendung von Vor- und Zunamen und Lichtbildern
a)                  Eine Verwendung des eigenen Vor- und Zunamens des Mitgliedes, sowie dessen Lichtbildern in Protokollen, Gemeindebriefen oder auf anderen Massenmedien (z.B. Webseiten, Zeitungen, Filmen, Berichten, Audiomitschnitten) wird von Seiten der Mitglieder befürwortet und bei Eintritt in den Verein als Zeichen der Transparenz von Ordensmitgliedern vorausgesetzt. Alle volljährigen ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder verpflichten sich zum Verzicht der Einrede des Rechts am eigenen Namen und Bild und zur Gestattung der Verwendung durch den Verein, welche auch nach dem Ausscheiden des Mitgliedes mit allen sich daraus ergebenden Folgen erlaubt bleibt.

                           1)          Die Benutzung des richtigen Vor- und Zunamens innerhalb des Vereines, seiner Versammlungen und seiner Organe ist eine Voraussetzung für die Annahme als ordentliches oder Ehrenmitglied, jeder absichtliche Täuschungsversuch oder Benutzung falscher Namen und Daten zieht den Ausschluss nach sich.

                           2)           Jugendliche Mitglieder und Kinder können mit Einverständnis ihrer Eltern auch namentlich erwähnt werden. Anderenfalls werden die Namen von Jugendlichen oder Kindern aus Schutzgründen auf öffentlichen medien voll- oder teilweise egalisiert (erster Buchstabe des Namens oder mittels x anonymisiert) aufgeführt.

2)                 Weitere anfallende Daten
a)                  Weitere persönliche, durch die Religionsausübung und Anmeldung angefallende und mit dem Namen verknüpfte Daten wie z.B. Taufen, Heirat, Sterbedaten, Namen der Paten, Verwaltungsdaten und Geburtsdatum, Berichte und eigene Werke werden mit Wissen und auf ausdrücklichen Wunsch des Mitgliedes am Sitz des Ordens selbst nach Ausscheiden des Mitgliedes und mit dem Wissen beteiligter Personen gespeichert und zu Dokumentations- und Familienzwecken aufbewahrt. Eine Einsicht kann jederzeit nach Absprache erfolgen.
3)                 Löschung von Daten
a)                  Eine Löschung von persönlichen Daten kann nach Ablauf gesetzlicher Fristen oder nach Maßgabe des Vorstands im Einvernehmen mit der Leitung oder durch Beschluss der Mitgliederversammlung im Einvernehmen mit der Leitung erfolgen.
b)                  Eine Löschung persönlicher Daten von seiten der Mitglieder kann beantragt und begründet werden. Die Entfernung kann vom Verein aus mit Erstattung vorgenommener Leistungen, durch Erhebung von Aufwandsentschädigungen und Ersatz verauslagter Unkosten kostenpflichtig und zu Lasten des beantragenden Mitgliedes vorgenommen werden.
4)                 Weitergabe von Daten
a)                  Eine Weitergabe von persönlichen Daten oder Verkehrtsdaten an Dritte findet nur bei ausgewiesenen Strafverfolgungen oder auf richterliche Anordnung hin statt.
5)                 Beichtgeheimnis, Schweigepflicht
a)                  Das Beichtgeheimnis ist für uns als Verein und seine Gemeinde aus religiöser Tradition und geltendem Recht heraus unverletzlich.
b)                  Seelsorgerische Inhalte dürfen nur mit Wissen und Genehmigung der Betreffenden (Seelsorger und Hilfesuchender) an Dritte weitergegeben werden.
c)                  Persönliche Daten dürfen nur mit Kenntnis und Genehmigung des Betreffenden weitergegeben und verwendet werden, Ausnahmen siehe hierzu auch §17 Abs. 1) , 2) und 4).
d)                  Die Schweigepflicht über in Beichten und Seelsorgergesprächen oder bei der Verwaltungsarbeit erlangten persönlichen Ereignisse und Daten im Leben eines anderen Mitgliedes besteht auch nach dem Ausscheiden der betroffenen Mitglieder aus dem Verein fort.
6)                 Datenschutzbestimmungen und Datenschutzbeauftragter
a)                  Weiteres regeln die Datenschutzbestimmungen des Vereines.

§ 18.                                            Gründung der keltischen Kirche Deutschland

a)                  Der Orden setzt sich in Zusammenarbeit für die Gründung eines Dachverbandes der keltischen Kirchen in Deutschland, die Gründung einer übergeordneten gemeinsamen keltischen Kirche in Deutschland und für die internationale Zusammenarbeit zwischen allen Kirchen als einer gemeinsamen Kirche Christi ein
b)                  Im Falle das der Verein und Orden in Zukunft einer gemeinsamen keltischen Kirche beitritt und diese die nötige Stabilität nach Maßgabe der Leitung zeigt, wird der Orden seine Regel und Satzung ergänzend und nicht im Widerspruch zu dieser Kirche anpassen, deren religiöse Bestimmungen und Regelungen, insbesondere das Kirchenrecht, sowie deren Liturgie als Fraternität bzw. geistliche Gemeinschaft nach Maßgabe der Leitung übernehmen.

§ 19.                                            Regeln zur Auflösung

a)                  Eine Auflösung des Ordens geschieht durch

                           1)          Aufgabe des letztverbliebenen Priester-  bzw. Vorstandsamtes

                           2)          oder durch gemeinsamen einstimmigen Beschluss der verbleibenden Mitglieder

                           3)          oder durch eine 9/10 Mehrheit bei einer Mitgliederversammlung, wenn die Auflösung gefordert wurde.

b)                  Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadtverwaltung Hamm / NRW mit der Auflage, das das übertragene Vermögen ausschliesslich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden ist.
c)                  Wird mit der Auflösung des Vereines nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, so das die unmittelbare, ausschliessliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

§ 20.                                            Schlussbestimmungen 

a)                  Sollte irgendeine der Bestimmungen in dieser Satzung ungültig sein, so soll sie durch eine solche ersetzt werden, die dem angestrebten Zweck nahekommt und erfüllt.
b)                  Gerichtsstand ist der jeweilige Sitz des Vereines

§ 21.                                            Beschlussfassung und Gründung

Vorstehende Satzung wurde mit
Änderungen an der Gründungssatzung vom 26.1.2008
und Änderungen an der Satzung vom 31.10. 2009
und Änderungen an der Satzung vom 1.5.2010  
und Änderungen an der Satzung vom 29.10.2011
am 4.8.2012 in Hamm von der Mitgliederversammlung beschlossen.