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Regel des Ordens, Auszug der relevanten Teile:

Vorwort

 

 

Die neue Regel des Ordens, so wie sie als Grundgerüst dient und für alle Gemeinschaften dienen soll, gliedert sich in einfache 3x7 Regeln in Sätzen.  Diese werden auch in Variationen gebraucht, am Ende dieser Schilderung finden sie eine Form die wir empfehlen und nach der Ordensgemeinschaft St. Sebastian benannt ist - sie ist als empfohlene erweiterte Regel zu benutzen.

 

Weil es so die Intentionen des Orden ausdrückt, soll hier das Vorwort der Generaläbtissin Mutter Kerstin McNiesh für den Schwesterorden St. Sebastian aus der besagten Ordensregel (siehe Link) zitiert sein:

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Wir haben den Orden vom heiligen Sebastian uebernommen, um ihn zu einer vollen und
christuszentrierten Spiritualitaet zu fuehren.
Diese neue Regel orientiert sich an der Regel des heiligen Columba, der ein geistlicher Vater und
Bischof in der alten keltisch-orthodoxen Kirche war.
Die spiritiellen Gemeinschaften der alten keltischen Kirche waren nicht in Klostermauern
gefangen, sie folgten dem Konzept: die Welt ist mein Kloster. Die Kuldeer folgten dem Beispiel Christi+ und seiner Apostel, indem sie durch das Land zogen, das Evangelium predigten und Gottesdienste feierten, wo immer sie sich aufhielten.
Einige der Gemeinschaften lebten im Zoelibat, einige Gemeischaften lebten in der Ehe, einige der Gemeinschaften waren gemischt, aber lebten nach Geschlechtern getrennt Unsere Welt hat sich seit dieser Zeit sehr veranedert, aber wir streben immer noch – gemaess der
Botschaft des Evangeliums – Christus+ und seinen Juengern zu folgen. Wir setzen also das Konzept “die Welt ist mein Kloster” nach den Beduerfnissen der heutigen Welt um. Da wir die Ehe als Berufung verstehen, nehmen wir verheiratete Paare wie auch verheiratete
Maenner und Frauen in unsere Gemeinschaft auf.


A.D. October 2014
++ M. Brigid OSS


General Aebtissin des Ordens vom heiligen
Sebastian

 

 

Die Neue Ordensregel nach Columban (als Vorlage)

 

+ Die Bestimmungen betreffend +



1.    Es gibt nur einen allmächtigen Gott, Christus, seinen eingeborenen Sohn, den einen heiligen Geist, eine Bibel und die Traditionen der katholischen Kirche.


2.    Über alles gilt der CODEX IURIS CANONIS ECCLESIAE CELTICA, in Detailfragen ergänzend der CIC der römisch katholischen Kirche und zum Dritten die weltlichen Gesetze.

3.    Es gelten die drei evangelische Räte: Keuschheit, Armut und Gehorsam, so wie wir sie nach der KKD interpretieren.

4.    Die sieben Kardinaltugenden: Glaube, Liebe und Hoffnung und Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Demut sollen dein Leben und unsere Gemeinschaft bestimmen.

5.     Achte das Didache, so wie es uns als Orden bekannt ist, sowie alle ökumenischen Konzile. Detailfragen erfrage beim Vater Abt oder Mutter Äbtissin.

6.    Es ist bei öffentlichen Gebeten bei Männern eine Albe, ein passendes Habit in braun (oder schwarz / weiss) und ein Holzkreuz und bei Freuen eine Albe, ein weißer Schleier (Novizin) und Albe oder ein weißer Schleier, Albe und rotes Skapulier (Schwester) oder Albe, roter Schleier und rotes Skapulier (Priorin/Äbtissin) oder auch andere liturgische Kleidung nach KKD zu tragen. Trage keinen unnötigen Schmuck.

7.    Es ist eine kleine Tonsur (<1cm) einmal im Monat an einem Donnerstag bei allen arbeitenden Brüdern durchzuführen. Die Ordensväter tragen aus Tradition eine Vorderkopftonsur d.h. Ohr zu Ohr.

 

+ Die Gemeinschaft untereinander  +


8.    Es soll ein jeder im Orden dein Bruder und deine Schwester sein, die Älteren nenne aber Vater und Mutter. Die, die besonders enthaltsam sind, sollen von allen anerkennend „Celi De“ genannt werden. Seid diszipliniert, organisiert und methodisch in allem was ihr macht.  Es wird nicht von allen Enthaltsamkeit so verlangt.

9.     Es soll die Leitung vom Abt und seinen 2 Prioren im Bischofsstatus über euch sein, weiterhin die Ordensmänner und -damen, die gemäß der keltischen Kirche dem Klerus angehören und die dienenden Novizen und Ordensbrüder und Schwestern. Folgt jenen unterwürfig, die Gott im Amt über euch gesetzt hat.

10.    Die Erstwahl eines Abtes und der Priore erfolge durch Wahl des Kapitels, die Einsetzung eines Priors danach durch Einsetzung durch den Abt. Die Wahl der späteren Kandidaten erfolge durch das Kapitel. Vermeidet bei Wahlen Uneinigkeit und Streit.

11.     Gemeinsam kommen und gemeinsam gehen ist bei allen Treffen Pflicht, es sei denn das Bedürftige und Kranke der Pflege oder aber der Ort der Vor- oder Nachbereitung bedürfen. Der Eine trage des Anderen Last!

12.    Sollten Reden nötig sein, so sind sie in gegenseitiger Achtung und Kürze zu führen.  Halte dich also von Geschwätz, Lüge oder Falscheit in Worten fern. Sei freudig am Lesen und Verkünden der Bibelworte.

13.    Seid immer nackt also ohne Besitz in der Nachfolge Christi, tauscht die alleinige Wahrheit gegen unnützes Weltliches Besitztum ein. Teilt euer Leben und euer Hab mit euren Geschwistern. Wenn ihr das teilt, was ihr hier auf der Welt habt, wie viel teilt ihr denn im Himmel? Helft Menschen in Not und folgt dadurch Christus und den Aposteln.!

14. Halte dich an die Gebote und Regel und beichte regelmäßig! Sind Bußen vom Oberen oder dir zu verhängen, so lege mehr Wert auf Reue, Einsicht und Nachsicht, denn auf Strafe, sei barmherzig.
 

+  Die Gemeinschaft im geistlichen Verhalten +


15.    Halte Wichtiges schriftlich fest und schweige, wenn es nichts zu sagen gibt. Geistliche Nahrung, Lehren und die Mysterien aber gib von Mund zu Ohr preis.

16.    Alle sollen wenigstens einmal im Monat fasten, nämlich halbe Essensrationen. Esse selbst weder zu viel noch zu wenig. Lege auf Kranke und Schwächliche aber keine Lasten oder Einschränkung, ihnen gilt unsere Pflege: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. 

17.    Es soll soviel gebetet werden, wie es sinnvoll und nützlich ist. Nehme hierzu täglich dreimal unser Brevier und die Stundengebete, wenn du es kannst. Wenn nicht: Sage besser ein stummes Gebet aus dem Herzen, als ein lautes aus dem Mund. Bete deshalb an einem ruhigen, privaten Ort.

18.    Verrichte drei Arbeiten am Tag, d. h., dein Tagewerk, Gebete und die Lesungen und Messen aus unseren Büchern, es sei denn, du müsstest aus wichtigem Grunde einem den Vorzug geben. Vater Abt oder Mutter Äbtissin dürfen dich befreien.

19.    Die Freude am Glauben und der Ausführung soll unseren Herrn erfreuen. Doch soll die Würde der Handlung und der Person und der Kirche gewahrt bleiben. Lebt Gottgefällig und liebt Gott, unseren Herrn und den hl. Geist mit all eurer Kraft.

20.    Jedes Jahr an einem Tag sollte man nach unserer Tradition eine Nachtwache halten. Such dir einen Tag aus, ehre ihn und diese Nacht und wiederhole dein Versprechen, so wie du es ablegtest. Schlafe genug aber nicht zuviel, sei bereit für den Herrn!

21.    Suche dir eine der hohen Suchen (Peregrinatio d.h. Verlasssen der Geborgenheit) aus und versuche das einmal in deinem Leben zu erfüllen: Das weiße Martyrium, das rote Martyrium oder das grüne Martyrium. Sei bereit für deinen Glauben zu leben oder dein Leben hinzugeben, vergib deinen Feinden und bete für Sie.

 

Weiterführend:

 

Ordensregel von St. Sebastion (Download)