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Historie der Kuldeer

Über den Namen der Kuldeer

 

  • 806 n. Christus

 

Die ir./schott.  Celi De,  engl. Culdees, Culdei oder lat. Kelidei sind die Bezeichnung der ältesten christlichen Orden und asketischen Mönche in Schottland, Irland und Britannien/Wales. Die Übersetzung des Namens ist unterschiedlich: Der bekannte Mönch Oengus zeichnete in den Annalen der vier Meister auf, das der Begriff im Jahr 806 von dem Apostel Johannes eingesetzt wurde und dies eine Anglisierung zu "Culdee" , d.h. Begleiter Gottes sein soll. Allgemein sind sie auf irisch als die Vasallen Gottes bekannt, obgleich sie in den ersten Manuskripten als Cele De, also die geschworenen Verbündeten Gottes, bezeichnet wurden.  

 

Die Gründung und Verbreitung des Ordens

 

  • bis Ende des 9. Jahrhunderts

 

Als Ordensgründer wird allgemein der irische Abt Maelruan (+792) genannt, unter dem der berühmte Mönch Oengus (oder Aengus) in Tallaght wirkte. Es gab bis zum Ende des 9. Jahrhunderts neun Plätze in Irland, darunter Armagh, Devenish, Sligo, Clonmacnoise, Clondalken und Clones, bei Monahincha in Tipperary, auf Scattery Island und natürlich in Tallaght.

 

  • ab dem 9. Jahrhundert

 

Laut den Annalen wurde das Kloster in Armagh im 9. Jahrhundert von den Plünderungen der Dänen verschont, auch erscheint dort wieder erstmals in diesem Zusammenhang nach dem Tode Maelruans der Name der Kuldeer als säkularer Priester.  Es waren derartige Gemeinschaften offenbar in viele kleine Fragmente an den Sitz größerer Kirchen verteilt.  Eine Art solcher säkularer Kanoniker ist z.B. bereits in der Mitte des 8. Jahrhunderts auch aus Metz in Frankreich bekannt. Der Begriff "Kanoniker" und "Kuldeer" war ab dieser Zeit in Irland auch austauschbar. Zu dieser Zeit spalteten sich einige der Gemeinschaften in zwei verschiedene Formen, in verheiratete Laiengemeinschaften mit sanfteren Regeln wie z.B. in Clonmacnoise und solche der Kanoniker mit strenger Moral und reiner Disziplin wie in . 

 

  • bis zum 12. Jahrhundert

 

Laut einigen Schriftstellern wie Hector Boece, der sie 1516 in seiner lat. Geschichte Schottlands im 9. bis 12. Jahrhundert als Nachfahren der Mönche von Iona bezeichnet und Thomas Campell sollen sie die frühesten Priester Englands sein, obgleich dies von dem Bischof von Dromore, Connor und Down William Reese (im 19. Jahrhundert)  widerlegt wurde.

 

In York war die einzig bekannte Gemeinschaft der schottischen Kuldeer in Brittanien. In Wales existierte zudem eine Gemeinschaft in Bardsay. Es wird in diesem Zusammenhang betont, das es von Irland kommende separate Mönche waren und nicht etwa solche, die von Columban ausgesendet wurden. In Schottland bestanden mehr Gemeinschaften als in Irland, es sind dort dreizehn bekannt, acht am Sitz von Kathedralen ( ähnlich wie in Irland). Alle Kuldeer waren bekannt für ihre Frömmigkeit und Eifer und ebenso dafür, das sie obwohl in Mönchskleidung nicht den klösterlichen Gelübten unterlagen.

 

  • bis zum 13. Jahrhundert

 

Bis zum 13. Jahrhundert waren aber auch die schottischen Kuldeer verschwunden. Sie wurden übernommen wie in Dunkeld und Abernethy von regulären Kanonikern, in Brechin und Dunblane mit der Einführung von den Kapiteln der Kathedralen ausgegrenzt, in Monifieth in eine Laiengemeinschaft  abgegeben und in anderen einfach aufgelöst oder verlassen.

 

  • bis zum 17. Jahrhundert

 

Einzig in St. Andrews lebten sie Seite an Seite mit den Kanonikern noch weiter, wurden aber im Jahr 1273 von der Stimmabgabe ausgeschlossen.

 

Die Lebensweise der Kuldeer

 

  • ab dem 17. Jahrhundert

 

Die letzten Kuldeer existierten bei St. Andrews, starben aber langsam aus. Ab 1616 wurde nach ihrem Verschwinden das Land an den Sitz von St. Andrews gegeben. 

 

Es muss gesagt sein, das diese Mönche laut katholischer Enzykloädie ihr Leben Gott widmeten, ohne jedoch unter die klösterlichen Gelübte zu fallen. Auch war der Zusammenhang der Kuldeer eher als klösterliche Lebensgemeinschaft üblich, denn als ein geschlossener Orden. Im Verlauf der Jahre wurden einige der Gemeinschaften und Mönche zu Kanonikern mit strengerer Regel, während es bis zum 1628 in Irland in Armagh zumindest ein Prior mit 5 Vikaren in der ursprünglichen Lebensweise gab. Die letzte Erwähnung in Irland war 1633, als der katholische Primas in Rom anfragte, ob er nach den Canonen rechtmäßig von der Gemeinschaft der Kuldeer gewählt wurde.

 

Laut Überlieferung der schottischen keltischen Kirche bestanden solche Laiengemeinschaften über die Dauer der anschliessenden Reformation in den Gemeinden und in abgelegenen Orten der schottischen Highlands weiter. Mit Ende der Reformation und Verbreitung der englischen Kirche wurden diese gezwungen sich zu verbergen und sich bis ins 20. Jahrhundert hinein weiterhin in kleinsten Gemeinschaften zu halten. Erst seit relativ kurzer Zeit existieren die Keltische Kirche in Schottland und damit auch die Nachfolgegemeinschaften der Kuldeer wieder offiziell.

 

 

Historie unseres Ordens

 


    • Am 1. August 2002 wurde nach der im Jahr 1999 gegründeten noch losen Webgemeinschaft der deutsche Mutterorden von Uwe Eckert und anderen am Steinberg (deshalb der Name) in der Nähe von Münzenberg im Wetteraukreis/Hessen gegründet. Er verwendet seit dieser Zeit Gebete und Anrufungen, sowie eine Struktur und Ansichten, die den Kuldeern zugeschrieben werden und war eher Früh- bzw. Heidenchristlich an der Erforschung der keltischen Geschichte und vorchristlichen, neodruidischen Religion interessiert.

 

    • Im Jahre 2003 wurde zusätzlich unter Mithilfe der im Jahr 2002DSCF0133 Small ersten ausgebildeten Novizin des Ordens Daniela Pahnke die Ordensschule ausgebaut und bot 2003 per Fernseminar kostenlos den Zugang zu unseren traditionell keltischen Lehren und frühchristlich / mystischen Glaubensinhalten an. Grundlage der Lehre waren immer auch die archäologischen Funde, sowie Inhalte der Sagen und natürlich die Historie der Kuldeer und damit der christlich beeinflussten Mystik und Spiritualität. Die Struktur orientierte sich an eher neodruidische Orden, bezog sich aber stets auch auf Teile und Aufbau christlicher Ordensregeln sowie alte christliche Gebete und frühchristliche Rituale. Es wurde Wert auf historische Bildung, ethische Grundlagen, Sprachen und Rhetorik gelegt, daneben aber auch auf das Feiern typischer Jahreskreisfeste und ökumenische Feiern bzw. Messen mit Chrstengruppen.

 

    • Ab dem Jahr 2004 Folgten Beitritte zu internationalen Orden und Verbänden, sowie die ersten Regularien des OOC, die u.a. den Benediktiner und Augustinerregeln zur Ergänzung entnommen wurden. Es wurden offen auch Erkenntnisse der Keltologieforschung u.a. in Diskussionsrunden z.B. der Universität Wien eingearbeitet. Zumeist betrafen diese die mit der friedlichen Einführung des Christentums assimilierten Keltenpriester Irlands, die ersten Missionare. Ein nicht unwesentlicher Punkt waren Zweifel an der Authentizität gewisser"uralter" Lehrinhalte keltischen Ursprungs und der Versuch, jene Ursache der Unklarheiten zu erforschen, um sie Interessierten zu lehren.

 

    • Bis Ende 2005 wurde von MicNight, einem in Tampa, USA, lebenden renommierten Videokünstler und Lehrer eine Videoreportage zusammengestellt, die in den USA auch als Lehrmaterial gezeigt wird, der Orden verfügte über eine Weltanschauungsberatungsstelle "Babajaga" und arbeitete und arbeitet u.a. mit der evangelischen und katholischen Kirche in Fragen um eher zweifelhafte neureligiöse Gruppen und deren Inhalte zusammen. Es wurde versucht ein Ökumenisches Diskussionsforum zwischen neureligiösen Gruppen, Kirchen und anderen "heidnischen" Glaubensrichtungen zwecks Verständnis zu fördern, welches aber leider nur teilweise und kurzfristig Erfolg hatte.

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    • Im Jahr 2007 wurde für den Orden in einer Hauptversammlung am Gründungsort die Erlangung der Gemeinnützigkeit aus religiösen Zwecken und die zusätzliche Registrierung als juristische Person beim zuständigen Vereinsregister beschlossen. Es wurde vermehrt über die zahlreichen Gemeinsamkeiten mit frühchristlichen Strukturen, Gebeten, Kleidung und Ritualen der "neokeltischen" Szene neben den christlichen Kirchen diskuttiert und festgestellt, das eine weit überwiegende Schnittmenge eine eher synkretische Form schufen, die nicht im Sinne der Ordensinhalte und der Aufgabe des Ordens waren und nach einer radikalen Umwandlung und Erneuerung verlangten.

 

    • Im Jahr 2008 wurde der Orden in Hamm als Verein in Hamm/NRW anerkannt und als gemeinnützig registriert, die orthodoxe, keltisch germanische Kirche wurde als Strömung und in Hinwendung zum überwiegend katholischen Christentum gegründet. Der Entschluss aller Mitglieder zog eine mittelfristige Umformung und vollkommenen Konvertierung innerhalb von längstens 24 Monaten zu einer modernen, christlichen Gemeinschaft nach sich.

 

    • Im Jahr 2009 wurde nach einem naturnahen Grundstück in Hamm bei der Stadt nachgefragt und einige Aktionen angestossen: Die Reinigung und der Umweltschutz des Ebertparkes, sowie die Mithilfe bei sozialen Projekten in der Umgebung. Eine Beteiligung an Projekten mit und um die Stadt Hamm wird angestrebt. Die Umwandlung in eine katholisch geprägte christliche Freikirche sollte dahingehend erfolgen, das die meisten Mitglieder diese sowohl befürworteten, als auch persönliche Wünsche einfliessen lassen konnten. Es wurde aber schnell klar, das selbst der kleinste Nenner (frühchristliche Liturgie und Regel) ohne die moderne Überarbeitung mit sehr vielen urkatholischen Inhalten zwangsweise eine moderne Gemeinschaft mit gänzlich anderem Profil erforderte.

 

    • Im Jahr 2010 integrierte der Orden die orthodoxe keltisch-germanische image002Kirche (christliche Freikirche) ausdrücklich in seine Satzung und begann schrittweise mit einer radikalen Umformung aller Ordensbestandteile zum christlichen Glauben hin.

    • Im Jahr 2011 Gründete der immer mehr und schliesslich deutlich katholisch geprägte Orden mit der Keltisch Apostolischen   Kirche/St.Pirmin den ökumenischen Rat der keltischen Kirchen, die orthodoxe keltisch-germanische Kirche (christliche Freikirche) fusionierte am 30.10.2011 zusammen mit der Keltisch Apostolischen Kirche zur keltischen Kirche Deutschlands.

    • Im Jahr 2012 Die KKD wurde unter VR 1959 beim Registergericht Hamm in 2012 eingetragen und ist gemeinnützig. Eine umfangreiche Liturgie wurde fertig gestellt, die auf den keltischen Messbüchern z.B. dem Stowe und Bobbio Missal nebst einigen Fragmenten beruht. Der Codex der Keltischen Kirche wurde ebenso fertiggestellt. Die Erneuerung des Ordens in eine traditionell katholische Gemeinschaft nach Vorbild der ehemaligen, gemischten Kuldeergemeinschaften ist umfassend und vollkommen ausgeführt. 

    • Im Jahr 2013 wurde zusätzlich beschlossen, das der Orden als separate Fraternität die Schulungsaufgaben der KKD wahrnimmt und sich im Sinne der Satzung einbringt. Seither besteht der Orden als christliche Ordensgemeinschaft, die sich bevorzugt mit der Liturgik und Ausbildung der KKD befasst, das Hausprojekt / Diakonie sollte 2014 ausgebaut werden, der Vorstand wechselte (Priorin Maria Lange wechselte mit Prior Kai Günther als Schatzmeister.

    • Im Jahr 2014 Das Hausprojekt ist immer noch in Planung, soll aber vorerst auf einzelne Wohnungen in lokaler Nähe realisiert werden. Ende 2014 eröffnete die Elearning Platzform des Ordens, unter Leitung der KKD für die Priesterausbildung.

    • Im Jahr 2015 wurde das Hausprojekt im Miniformat in Hamm realisiert. Die Elarningplattform wurde zweisprachig (Englisch / Deutsch) mit der UCC / späteren CCUS ausgebaut. Es werden zweisprachige Kurse angeboten, mit Abschlüssen in Deutschland, als auch den USA. Zusätzlich wurde die Bibelschule dem Orden St. Columban der Celtic Church in USA unterstellt (Sitz in Olympia / Washington). Der Orden vom Steinberg übt nur bezgl. Kirchenrecht und -geschichte die Supervision aus. Die KKD überwacht die EInhaltung der Prinzipien der Keltischen Kirche und stellt den Webspace und die Platform für das internationale Projekt zur Verfügung.

    • Im Jahr 2016